2 Gedanken zu „Friedensstraßen

  1. Während der Lektüre des Weihnachtsbriefes der Josefa flog mir ein Gedanke für eine Meditation zu: Ich stelle mir vor, ich wäre der Schöpfer (Gott) und sähe auf meine Schöpfung — die Erde — herab. Dabei würde ich feststellen, die Menschen sind unglaublich viel mit Geld beschäftigt (Verdienen usw.). Ich müsste feststellen, wenn es ihnen so wichtig ist, warum habe ich es dann nicht gleich miterschaffen, habe ich vielleicht etwaa vergessen?

  2. Lieber Rudi, so herzlich DANKE für Deinen Kommentar. Es heißt oft Gott oder Mammon. Ähnlich wie in einer Familie könnte es tatsächlich auch mit der Zeit für die Menschheitsfamilie so werden, dass Geld immer weniger Rolle spielt. Ich liebe Charles de Foucauld. Er war früher Offizier, hat später in der Wüste gelebt, war einige Zeit lang Hausknecht bei Nonnen in Nazareth. Hier, aus seiner “Schule im Haus von Nazareth”
    Hl. Charles de Foucauld:
    Noch etwa habe ich von Jesus gelernt, in jener Zeit,
    die ich mit ihm in Nazareth verbrachte:
    Die göttliche Erfülltheit der gewöhnlichen Dinge zu entdecken… gewöhnlich meinen die Menschen:
    Arbeit, Brot, Alltagskram seien leer von Gott,
    seien weltlich, neutral. Aber so ist es nicht.
    Wenn Jesus in deiner Arbeit gegenwärtig ist,
    dann ist deine Arbeit geheiligt.
    Wenn Jesus in deiner Pflichterfüllung lebt,
    dann ist deine Pflichterfüllung Gebet,
    wenn in deinem Haus Jesus wohnt,
    dann ist dein Haus eine Kirche….
    Nach der Menschwerdung ist die Wirklichkeit göttlich geworden, weil Jesus in sie eintrat,
    und wenn du das Wirkliche anrührst,
    rührst du an das Göttliche. Wenn das Wort Fleisch geworden ist, dann ist alles Fleisch Wort geworden,
    das ganze Universum spricht von Gott….
    Das Wirkliche und Alltägliche ist Gottes Umgebung.
    Der Alltag, nicht das Außergewöhnliche,
    ist der Ort, wo Gott zu entdecken und zu finden ist,
    der Ort der Hingabe an Gott und an die Menschen,
    denn in Nazareth wurde Gott
    „außergewöhnlich gewöhnlich“.

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