1 Gedanken zu „Wie Krieg und unsere aktuelle Geldordnung zusammenhängen

  1. Engagiert sich der neutrale Staat Österreich genug?
    Selbst auf die Gefahr hin, dass mich Poster wieder mal die “sympathisch Naive” nennen, möchte ich hier und jetzt meiner Bewunderung der Autorin dieses parlamentarischen Gastkommentars Ausdruck verleihen – Pamela Rendi-Wagner schreibt da in der Rubrik für parlamentarische Gastkommentare – ganz erstaunlich schöne Worte https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2140734-Ein-neutraler-Staat-engagiert-sich.html : “Neutrale Staaten wir Österreich dürfen nicht militärischer Teil dieser globalen und regionalen Auseinandersetzung sein …. Neutrale Staaten stellen für Großmächte keine Bedrohung dar, das stärkt unsere Sicherheit …. Österreichs Bundesheer leistet als Friedensarmee Großartiges …. es muss so ausgestattet sein, dass es seine verfassungsmäßige Aufgabe auch erfüllen kann. Wer Demokratie und Freiheit schützen will, darf nicht wehrlos sein.” – Es klingt als wäre sie gestern bei der Demo und Kundgebung “Die Waffen nieder!” gewesen – http://abfang.org/friedensdemo-13-maerz-2022/ – und als hätte sie die vorgetragenen Friedensbotschaften aller unterstützenden Organisationen gehört, die in Kürze nachzulesen sein werden – https://www.waffen-nieder.at/
    Da habe ich heute doch spontan antworten müssen als ich den Kommentar der Klubobfrau der SPÖ gelesen hatte. Tja, so sympathische Worte, doch wo bleiben die Taten?
    Wo bleibt die Einführung eines Zivilen FriedensDienstes (ZFD) in Österreich, um ausgebildete Friedensfachkräfte in Konfliktgebieten einzusetzen > siehe „Zivile Friedensfachkräfte“
    Wo bleibt die Unterstützung der Proteste der Bevölkerung gegen Militarisierung, Krieg, soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung
    Wo bleibt die Erarbeitung von friedensstiftenden europäischen Alternativen zu PESCO und dem NATO-Partnership-for-Peace-Programm
    Wo bleibt die Stärkung des Bevölkerungswillens für die immerwährende Neutralität durch Information, öffentliches Auftreten und politisches Einwirken
    Wo bleibt die Einbeziehung der in Österreich etablierten Friedens- und Konfliktforschungsinstitutionen in die außenpolitischen Vermittlungsbemühungen und in die Neustrukturierung des Bundesheeres
    Wo bleibt der Umbau des österreichischen Verteidigungsministeriums in ein Ministerium für Frieden und Sicherheit, eine vom Aktionsbündnis AbFaNG unterstützte Vision – http://abfang.org/aktive-neutralitaet/bundesheer-im-diskurs/
    Wo bleibt die Stärkung des UN-Vertrags für die weltweite atomare Abrüstung – das Aktionsbündnis unterstützt die Initiative von ICAN Austria
    Und wo bitte bleibt Friedensbildung auf allen Ebenen des nationalen Bildungssystems sowie internationale Austauschprogramme für Friedensbildung einführen
    > siehe Friedensbildung
    Auf all diese Forderungen warten viele junge Menschen und sie gingen dafür auf die Straße – und wenn sie nicht gestorben sind, dann gehen sie noch heute.
    Wien, am 14. März 2022

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