Buchvorstellung: „Geld regiert die Welt – Wie lange noch?“

Es liegt mir fern, „den Teufel an die Wand zu malen“ – aber vor dem, was sich weltweit gerade vor unseren Augen abspielt, sollten wir keinesfalls die Augen verschließen. Den Brandbeschleuniger Corona wird die Medizin in absehbarer Zeit sicher in den Griff bekommen.

Aber Corona dürfte das beschleunigen, was der Welt mit großer Wahrscheinlichkeit bevorsteht: Der Zusammenbruch eines Systems, welches den Keim des Vergehens ohnehin schon von Geburt an in sich trägt.

Die Geschichte hat uns dieses Werden und Vergehen (allerdings mit großen Schmerzen) schon mehrmals gezeigt. Was sich jedoch jetzt anbahnt, sprengt in seinen Auswirkungen wahrscheinlich unsere Vorstellungskraft. Trotzdem sollte uns diese Tatsache nicht aussichtslos beunruhigen. Noch ist es nämlich nicht zu spät zu handeln und das Ruder herumzureißen.

In meiner Jugendzeit war ich Mitglied der KAJ (Katholische Arbeiterjugend). Ich hatte das Privileg in einer Zeit zu leben, wo uns die damaligen Jugendkapläne das vom Arbeiterpriester und belgischen Kardinal Joseph Cardijn empfohlene Daseinsprinzip „Sehen-Urteilen-Handeln“ beibrachten. Das Dilemma unserer Zeit ist, dass sich ein zu großer Teil der vernunftbegabten Geschöpfe damit begnügt, nur zu kommentieren, zu kritisieren, und letztendlich zu resignieren.

Die globale Finanzkrise 2008 veranlasste mich (als ehemaliger Banker) wegen der erschreckenden Dimension und Gefährlichkeit dieses Ereignisses das Buch „Geld regiert die Welt – Wie lange noch?, Analysen und Alternativen“ zu schreiben. Es sollte kein gewöhnliches „Lesebuch“ sein, sondern ein nach dem Prinzip „Sehen-Urteilen-Handeln“ erstelltes  „Arbeitspapier “.

Inhaltsverzeichnis

Im Klappentext heißt es u. a.:

„Wir dürfen nicht warten bis „die da oben“ etwas unternehmen und die Weichen für ein neues, allen Menschen dienendes, spekulationsresistentes Geldsystem stellen. Längst gäbe es Alternativlösungen; doch diese werden von den Kräften, die vom derzeitigen Finanzsystem profitieren, unterdrückt und lächerlich gemacht. Die Bevölkerung wird getäuscht und sie lässt sich auch täuschen. Weder von der Politik noch von den offiziellen Medien kommt die Forderung nach dem notwendigen Paradigmenwechsel, denn zu sehr sind die Schlüsselpositionen der Welt bereits von den Interessen der Geldmacht besetzt. Und die Kirchen als moralische Institutionen haben offensichtlich andere Sorgen und Prioritäten und fordern nicht offiziell und eindeutig die Beendigung des Zinseszins-Tanzes um das Goldene Kalb“.

Johannes Zittmayr

… Nicht ganz auszuschließen, dass die letzten Runden um das Goldene Kalb schon gedreht werden …

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