Ich untersuche seit über 10 Jahren die Frage, warum es im 21. Jahrhundert überhaupt noch Kriege gibt. Das macht im Grunde keinen logischen Sinn.
Diese Erde ist heute globalisiert und verfügt über sehr kurze Kommunikationswege. Unsere Ressourcen sind knapp, gut berechenbar und sollten nicht unproduktiv für Wettrüsten und schlimmere Dinge verschwendet werden. Die Mehrheit der Menschen will Fairness, transparente Interessen, aufrichtige Verträge und zuverlässige Partner.
Wenn jemand jedoch einseitige Interessen verfolgt, seine Macht missbraucht oder intransparent agiert, kann man das sogar als politischer Laie sehr leicht erkennen.
Man könnte diese despotische Minderheit also durch die Mehrheit und durch klare Regeln einfach in die Schranken weisen.
Ein Hauptgrund für die aktuell über 20 Kriege und über 200 bewaffnetem Konflikte ist:
Unaufrichtigkeit, manipulierte Informationen, verschwiegene Interessen, Machtmissbrauch.
Die Mehrheit kann sich also vor allem deshalb nicht durchsetzen, weil sie vielfältig gespalten wird in ideologische Fraktionen. Diese künstlich erstellten Trennlinien erzeugen eine Unsicherheit, wer hier eigentlich welche Regeln verletzt.
Denn unsere Zivilisation hat hervorragende Regeln geschaffen wie Gewaltenteilung, Pressekodex, UNO-Gewaltverbot oder unser demokratisches Werte-System im Allgemeinen. Alle diese Regeln würden den Frieden befördern. Aber sie werden von vielen einzelnen Machtinteressen ausgehebelt oder verwässert. Über diese unlautere Einflussnahme wird nicht aufrichtig diskutiert. Die Kontrollmechanismen vieler demokratischer Institutionen werden geschwächt, umgangen oder offen missachtet. Auch darüber wird nicht offen diskutiert. Denn der aufrichtige öffentliche Diskurs wird ebenfalls verhindert durch dieselbe despotische Minderheit.
Die Unabhängigkeit unserer Institutionen der Meinungsbildung, vom Bildungssystem bis hin zu den vielfältigen Medien, wurde zunehmend kompromittiert.
Die moralische und ethische Mehrheitsmeinung, die einen konstruktiven und friedlichen Interessenausgleich durchsetzen könnte, wird verhindert durch deren Kontrolle über mächtige Medienkonzerne, durch Beeinflussung der Lehrpläne an Schulen und Universitäten, durch gekaufte wissenschaftliche Studien und durch die tägliche Kakophonie einer emotional angeheizten Flut von sozialen Medien.
In diesem emotionalen und intellektuellen Unwetter bräuchte die Menschheitsfamilie einen Leuchtturm der Orientierung, der Vertrauen ausstrahlt und dieses Vertrauen täglich bestätigt. Ein Ort, der kompetent die vielfältigen Manipulationen einordnet und spürbar unabhängig den öffentlichen und fairen Diskurs fördert über die wahren Absichten und Einflussmöglichkeiten der despotischen Minderheit.
Durch diesen Diskurs entstünde ein gemeinsames Bewusstsein einer gesunden mündigen Mehrheit, die den künstlich erzeugten Spaltungen entgegenwirken könnte.
Die Vielfalt der Perspektiven und Meinungen ließe transparent werden, welche Werte wir wirklich in uns tragen, und wie wir die Konflikte unserer Zukunft gemeinsam lösen könnten.
Gewalt wäre dafür nicht mehr nötig, denn wenn die Interessen transparent wären, dann käme es zu einem fairen Ausgleich, weil die Natur der Mehrheit gut ist.
Wir sind soziale Wesen, wir sind die Menschheitsfamilie und wir leben in einem Informationszeitalter, das uns einander nähergebracht hat.
Nutzen wir unsere großartige Chance das Chaos der Informationen zu ordnen, indem wir uns einen Ort der Orientierung schaffen und uns allen bewusst machen, wer die Werkzeuge des Informationskrieges in den Händen hält.
Der naheliegendste Ort für den Bau eines solchen Leuchtturmes wäre der öffentlich-rechtliche Rundfunk Mitteleuropas. Für diese Zukunftsvision könnten wir gemeinsam die Verantwortung übernehmen.
Dieser Text erschien im Buch ENDLICH FRIEDEN:
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Für das Forum Seitenstetten biete ich an, mich jederzeit zu kontaktieren.
Jeder Einzelne kann zu dieser Zukunftsvision beitragen, kostenlos und ohne Zeitaufwand.
Jimmy Gerum, +49-151-5055 2062 oder info@leuchtturmARD.de oder
https://LeuchturmARD.de
