Wie auch immer sie heißen, sämtliche an den Finanzmärkten gehandelten Finanzprodukte sind Schuldscheine. Schuldscheine sind die einzigen Produkte, die Banken erzeugen. Sie entstehen bei jeder Kreditvergabe.
Wahrscheinlich wurde bereits in der Antike mit Schuldscheinen gehandelt. Doch erst im modernen Kreditgeldsystem schaffen Banken für den Kauf von Schuldscheinen Geld. Diese fatale Entwicklung hat zur völligen Entfesselung des Finanzkapitalismus geführt.
Die Behauptung, Kapitalmärkte dienen dazu, Unternehmen mit Kapital zu versorgen ist genauso falsch, wie die Legende Kapitalmärkte dienen dazu, sich gegen finanzielle Risiken abzusichern. Letzteres sollte durch die verheerenden wirtschaftlichen Schäden, die die Finanzkrisen immer wieder angerichtet haben, hinreichend widerlegt sein. Doch der Glaube an die Risikostreuung hält sich hartnäckig, allen widersprechenden Erfahrungen zum Trotz.
Um die Illusion aufzulösen, Kapitalmärkte würde Unternehmen mit Kapital versorgen, muss hinter die Kulissen gesehen werden. Tatsächlich beschaffen sich Unternehmen Geld, indem sie bei Banken Kredite aufnehmen. Die Banken schaffen das Geld für die Unternehmen durch ihre Geldschöpfung aus dem Nichts. Gleichzeitig entstehen mit dieser Kreditvergabe Schuldscheine. Diese Schuldscheine verkaufen die Banken an den Kapitalmärkten als Anteilsscheine der Unternehmen ans Publikum. Das Geld, das sie für diese Schuldscheine/Wertpapiere einnehmen, reichen die Banken nicht an die Unternehmen weiter, sondern vernichten es.
Das Publikum, das die Schuldscheine der Unternehmen als Wertpapiere kauft, tilgt in Wahrheit die Kredite der Unternehmen in den Bankbilanzen.
Niemals fließt nach Kauf sogenannter Wertpapiere Geld in ein Unternehmen.
Gespaltene Kerbhölzer sind eine Möglichkeit, ein Verrechnungsmittel ohne vorherige Kapitalakkumulation direkt im Handel entstehen zu lassen. Es braucht