Lösungsidee Rudolf Kulovic

0:10 Vorstellung: Rudolf Kulovic, Unternehmer aus Feldbach

 

1:45 Unsere Zukunft denken lernen? Wie hätten wir sie gerne? Ausweg aus unserer krisenhaften Zeit?

Was mich bewegt, mein Lebensauftrag. Meinen Beitrag für eine wünschenswerte Gemeinwohlzukunft schaffen. Gutes Leben für alle.

 

3:15 Meine Überlegungen zur jetzigen Corona Krisenzeit? Gesundheitskrise wird zu überwinden und

lösbar sein.

Wirtschafts- Geldkrise: Werden wir nicht überwinden können, wenn wir das Kernproblem nicht erkennen wollen oder können.

 

4:08 Die Wirtschafts- Geldkrise? Unterscheidung zwischen zwei Krisen.

Warenkrise: Mangel an Waren? Nicht bemerkbar! Es gibt keinen erkennbaren Warenmangel.

Geldkrise: Mangel an Geld? Ja für viele sehr wohl bemerkbar. Erzeugt Existenzängste.

(kann es überhaupt Geldmangel (Zahlenmangel) geben, wenn wir wissen, wie Geld erzeugt wird und entsteht.

 

4:44 Kurzfristiger Lösungsvorschlag? Geldmangel beseitigen, wie es auch teilweise geschieht.

Ergänzung: Geld für alle bereitstellen. Freie Selbständige wie Künstler, Mitarbeiter und Unternehmern. Gewinn – Verlust Bilanzausgleich schaffen.

 

8:33 Kurz- bis mittelfristige Lösungsvorschläge? Über Geld in breiter Öffentlichkeit, mit allen

Beteiligten diskutieren und klarstellen.

Was ist Geld, wie kommt es in Umlauf, wie wirkt es sich auf uns Menschen aus…

So kann es nicht mehr weitergehen, wir spüren es intuitiv. Wir müssen gemeinsam zu einer neuen Vereinbarung kommen, die uns allen dienlich ist.

 

10:45 Mittel- bis langfristige Lösungsansätze? In diesem jetzigen Schuldgeldsystem ist meiner

Überzeugung nach nichts mehr zu retten! Es muss zu einem friedlichen Übergang und Umsetzung von neuen Ideen kommen, die ausprobiert werden dürfen!

 

15:40 Regionalwährung in den Vordergrund stellen? Z.B.: VZW Vulkanland Zeitwährung

Sofort umsetzbar, wenn genügend Menschen mitmachen! Regionalwirtschaft stärken.

 

16:55 Mittel- bis langfristige Lösungsansätze? BGE Bedingungsloses Grundeinkommen.

Ist Geldabhängig, jedoch sofort umsetzbar, wenn wir wissen wie Geld funktioniert.

 

17:30 Mittel- bis langfristige Lösungsansätze? Info Money von Prof. Dr. Franz Hörmann.

Größer gedachte Gesellschaftsvereinbarung. (Österreich – EU – Weltweit)

Bemerkenswert ist bei diesem Ansatz, dass für die Wertbestimmung menschlicher Leistung alle Menschen der Gemeinschaft zuständig wären.

Tauschgeschäfte nicht mehr nötig:

Ein wesentliches Merkmal des Informationsgeldes: Es handelt sich beim Info-Money nicht um ein Zahlungsmittel mit eigenem Wert (wie bei Goldstücken oder Schuldscheinen), sondern um eine bloße „Maßeinheit für Wert“ (analog zum Meter als Maßeinheit für Länge oder zum Kilogramm als Maßeinheit für Gewicht). Es funktioniert wenn eine Leistung erbracht wird, die aus der Sicht der selbstbestimmten Gemeinschaft einen Wert darstellt. Und daher können die „Werteinheiten“ auch nicht „ausgehen“ (Meter sind auch immer vorhanden, wenn Länge gemessen werden soll). Wenn wir „Geld“ nämlich als Maßeinheit begreifen (analog zu den Naturwissenschaften) und nicht mehr als Tauschmittel, dann wird auch ein asymmetrischer Preis möglich, worin ein ganz besonderer Vorteil des Informationsgeldes liegt: der Leistende wird, wenn der Kunde zufrieden ist, stets in voller Höhe bezahlt, auch wenn der Kunde einen geringeren (im Falle der Grundversorgung sogar gar keinen!) Preis bezahlt. Die Logik dafür ist auch schon im heutigen System erkennbar, denn der Preis besitzt heute eine widersprüchliche Doppelfunktion: der Leistende wünscht sich möglichst faire und sichere Bezahlung, wohingegen der Kunde am liebsten die beste Qualität zu einem möglichst geringen Preis, ja sogar gerne gratis, erhalten würde. Und weil wir über Jahrtausende hinweg auf dieses Dilemma konditioniert wurden, wo der Kunde direkt den Leistenden bezahlt, ist ein „Feilschen“ unumgänglich, d.h. eine Einigung über den Preis zwischen Käufer und Verkäufer muss erstritten werden.

 

19:28 Mittel- bis langfristige Lösungsansätze? Gradido von Margret Baier und Bernd Hückstädt.

Der Kreislauf des Lebens als Wirtschaftsmodell?

Bereits seit 20 Jahren entwickelt die Gradido-Akademie für Wirtschaftsbionik eine alternative ‚Gemeinwohlwährung‘, die sich an den Vorbildern der Natur orientiert. Die Natur folgt der Regel, dass nur dort, wo etwas vergeht, Neues entstehen kann und so langfristige Verbesserung (Evolution) möglich ist. Ihr Erfolgsrezept ist der ‚Kreislauf des Lebens‘. Würde auch unsere Wirtschaft diesem natürlichen Kreislauf folgen, ließen sich damit nach Einschätzung der Wirtschaftsbioniker praktisch alle geldbedingten Probleme der Welt lösen.

 

21:16 Mittel- bis langfristige Lösungsansätze? Ubuntu von Michael Tellinger SA.

Hier sind die Menschen zur Überzeugung gelangt, dass sie Geld zum Wirtschaften nicht mehr benötigen.

Es ist nicht die Liebe zu Geld, die unseren Konflikt verursacht.

Es ist „die alleinige Präsenz“ des Geldes, die Schuld hat an unserer Misere.

Um an die Quelle aller unserer Probleme zu kommen, müssen wir nur dem Geld folgen. Es führt immer zweifelsfrei zur Hauptursache all unserer Konflikte auf dem Planeten Erde.

 

Übergangslösung:

Ubuntu kann nur harmonisch funktionieren, wenn jeder zunächst selbst bereit ist zu „funktionieren“: d.h. bereit ist, achtsam und gesund in friedfertigem Miteinander zu leben. Es beginnt also in jedem von uns persönlich, in dir und mir…  Denn erst wenn wir selbst positive Gefühle wie Zufriedenheit, Wertschätzung, Ausgleich u.ä. ausstrahlen und geben können, also erst, WENN GUTES IN UNS SELBST ENTSTEHT, kann dies auch ins Kollektiv einfließen und die Welt verändern.

 

Von Ausbeutung und Konkurrenz zu Ausgleich

Ubuntu ist ein Prinzip, wo Ausgleich auf allen Ebenen entsteht. Leider ist das derzeitige System mit all seinen Großkonzernen ein sehr energieraubendes Prinzip. Das kann man vor allem an der Hungers–und Wassernot erkennen: beides müsste nicht sein! Schließlich gäbe es genügend Ressourcen, um in etwa vierzehn Milliarden Menschen pro Tag zu ernähren; aber etwa jeder siebte Erdbewohner muss derzeit Hunger leiden. Diese Diskrepanz sollte uns allen die Augen öffnen – vor allem uns Menschen der westlichen Welt, denn bei uns hier herrscht der meiste materielle Überfluss.

Überfluss bedeutet eigentlich ein «Zuviel von Etwas». Dieses Zuviel müsste einfach dorthin gebracht werden, wo Not und Mangel herrschen. Dann wäre die Welt wieder im materiellen und energetischen Ausgleich. – Klingt einfach, oder?

 

ZIELSETZUNG

Schaffen wir Prototypen: kleine Städte werden zu Versuchsmodellen und Vorbildern, denen andere Städte folgen können. Im kleinen Maßstab einen Ort zu schaffen, von dem die meisten von uns ihr ganzes Leben lang träumen, ist kein allzu schwieriges Unterfangen. Und exemplarisch wäre der Grundstein gelegt für eine neue soziale Struktur und eine Welt ohne wirtschaftliche Sklaverei.

Solche Modelle würden Entscheidungsträgern, Gestaltern und Menschen in lokal überschaubaren Gemeinschaften überall auf der Welt eine Orientierungshilfe für eigene Lösungen sein, die dem Gemeinwohl dienen. Die Leute würden erkennen, dass es in der Praxis möglich ist, eine andere Zukunft zu gestalten! Es wäre ein ungeheure Motivation und Hoffnung, dasselbe tun zu können. Ich bin überzeugt, dass dies einen Dominoeffekt auslösen kann, der über Grenzen und Kontinente hinweg nicht mehr aufzuhalten ist.

 

 

Stellen Sie sich eine perfekte Welt voller Harmonie und Fülle vor. Die Art von Welt, von der die meisten von uns ihr ganzes Leben lang geträumt haben. Diese Welt ist möglich! Und wir können sie uns selbst erschaffen – nicht irgendwo in ferner Zukunft, sondern jetzt, hier, in unserem eigenen Leben.

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